Über mich

Ich heiße Tom, und ich grille seit meiner Jugend. Nicht als Saisonbetrieb von Mai bis August, sondern das ganze Jahr — bei Regen, im Winter, im Schnee. Auf offenem Feuer, auf dem Gasgrill und auf dem klassischen Holzkohlegrill. Diese Seite ist das, was sich in all den Jahren angesammelt hat.

Bleistiftzeichnung von Tom, dem Autor von grillen.xyz

Ich schreibe hier privat und aus eigenem Antrieb. Kein Team, keine Redaktion, kein Auftrag — ein Mann, drei Arten des Grillens und eine hartnäckige Neugier darauf, warum dasselbe Grillgut mal so und mal anders gart.

Angefangen hat es lange vor dem Blog

Das Foto unten ist ein alter Papierabzug aus meiner Jugend. Ein einfacher Holzkohlegrill im Garten, Fleisch auf dem Rost, Rauch, der zwischen den Sträuchern hängt — und ein Regenschirm, weil es an dem Tag eben geregnet hat. Es ist mir bis heute nicht in den Sinn gekommen, wegen Regen eine Grillparty abzusagen.

Tom grillt in seiner Jugend unter einem Regenschirm an einem Holzkohlegrill im Garten
Regen ist ein Wetter, kein Grund abzusagen. Grillen mit Schirm, Holzkohle und viel Rauch — ein Bild aus meinen Jugendjahren.

Wetter ist für mich kein Argument

Die meisten Grills verschwinden im Oktober unter einer Haube und kommen im April wieder heraus. Meiner nicht. Im Winter zu grillen ist nicht schwieriger, es ist nur anders getaktet: Das Vorheizen dauert länger, der Verbrauch an Brennmaterial steigt, der Deckel bleibt öfter zu. Die Kerntemperatur im Fleisch bleibt dieselbe wie im Juli — nur der Weg dorthin wird länger. Schnee ist dabei angenehmer als Regen.

Wie das praktisch aussieht, steht ausführlich im Beitrag Grillen im Winter.

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Drei Feuer, und ich mag alle drei

  • Offenes Feuer. Das Ursprüngliche. Kein Regler, keine Anzeige — man liest die Glut, oder man liest sie nicht. Nichts schmeckt so nach draußen wie das.
  • Holzkohlegrill. Der Klassiker und für mich der Standard. Anzündkamin, Glut durchziehen lassen, zwei Zonen aufbauen — damit kommt man durch fast jedes Gericht.
  • Gasgrill. Der Vernünftige. In zehn Minuten heiß, exakt regelbar, an einem Abend unter der Woche unschlagbar. Im Winter mit Propan statt Butan. Mittlerweile meine Lieblingsart zu grillen.

Es gibt keinen Sieger unter dreien, jedenfalls nicht bei mir. Sie können unterschiedliche Dinge, und man wählt nach der Aufgabe oder noch besser, nach Lust und Laune des Grillmeisters.

Was du hier findest

Diese Seite ist kein Rezeptarchiv, auch wenn es hier Rezepte gibt. Der Schwerpunkt liegt auf dem, was vor dem Rezept kommt: Schnitt, Hitze, Zeit, Vorbehandlung. Wer das versteht, braucht keine Minutenangaben, weil er neben dem Grill steht und das Grillen geniesst. Jedes Stück Fleisch ist anders, mal ist es kälter oder wärmer, mal dauert es länger mal kürzer. Egal oder?

Ich liebe einfach Grillen. Deshalb gibt es diese Seite. Post, Hinweise und Korrekturen sind willkommen — die Kontaktdaten stehen im Impressum.